Auto prallt gegen Ampel – Eine Person verletzt
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Ein älterer Mann ist am Kreuzungsbereich Mürwiker Straße/Gerhard-Hauptmann-Straße mit seinem VW Passat, am Dienstagmittag, gegen eine Ampelanlage gefahren. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern. Die Ampel wurde vollständig aus der Verankerung gerissen, der Mann kam ins Krankenhaus.
Nach Angaben der Polizei war der ältere Mann auf der Mürwiker Straße in Fahrtrichtung Glücksburg unterwegs. In Höhe des Kreuzungsbereichs Gerhard-Hauptmann-Straße/Mürwiker Straße geriet sein Fahrzeug aus noch unbekannten Gründen ins Schlingern. Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte, erklärte gegenüber der Polizei, dass der Wagen ohne ersichtlichen Grund bei Grün ins Schleudern geriet und schließlich gegen den Ampelmast prallte.
Durch den Aufprall wurde die Ampelanlage, die sowohl den Fahrzeug- als auch den Fußgängerverkehr regelt, komplett gefällt. Sie stürzte auf den angrenzenden Fuß- und Radweg. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich dort weder Radfahrer noch Fußgänger, sodass keine weiteren Personen zu Schaden kamen. Die Anlage ist auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Glücksburg derzeit außer Betrieb. Verkehrsteilnehmer müssen deshalb mit Behinderungen rechnen und besondere Vorsicht walten lassen. Die Polizei weist darauf hin, dass Autofahrer verstärkt darauf achten sollen, ob Fußgänger an der Kreuzung Grün haben, da die Ampel dort ausgefallen ist.
Der VW Passat erlitt erheblichen Schaden und musste abgeschleppt werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus. Die Straße war infolge des Unfalls halbseitig blockiert, der Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbei fahren.
Nach derzeitigem Stand geht die Polizei von einem medizinischen Notfall bei dem Fahrer aus. Das genaue Alter des Mannes ist bislang nicht bekannt. Nach einer Erstuntersuchung vor Ort wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Wann die beschädigte Ampelanlage wieder in Betrieb genommen werden kann, ist derzeit noch unklar.