BMW-Fahrer ignoriert Absperrung bei Feuerwehreinsatz in Flensburg

 |  von Thomsen / Foerde.news

Ansprachen der Berufsfeuerwehr ignorierte der Fahrer - Symbolfoto: Thomsen

Flensburg – Am Samstagabend, 13. Dezember 2025, ist ein 47-jähriger Autofahrer in eine abgesperrte Einsatzstelle von Polizei und Feuerwehr am Mühlendamm in Flensburg eingefahren. Der Mann ignorierte dabei wiederholte Ansprachen der Einsatzkräfte. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

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Wie Polizeisprecher Marcel Paulsen von der Polizeidirektion Flensburg mitteilt, waren Beamte des 1. Polizeireviers Flensburg gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Flensburg gegen 20:45 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in den Mühlendamm alarmiert worden. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße gesperrt werden, ein Durchkommen war aufgrund der Vielzahl an Einsatzfahrzeugen nicht mehr möglich.

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Trotz der Sperrung fuhr der 47-jährige Deutsche mit seinem BMW-Coupé in die Einsatzstelle ein und versuchte, zwischen den Einsatzfahrzeugen zu rangieren. Ansprachen der Berufsfeuerwehr ignorierte er und stoppte erst, als ein Polizeibeamter ihn durch das geöffnete Seitenfenster ergriff und die Weiterfahrt untersagte.

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Die Beamten stellten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Der Fahrer wurde daraufhin zur Entnahme einer Blutprobe zum 1. Polizeirevier Flensburg verbracht. Die Blutprobe wurde unter Zwang entnommen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Der BMW, der schräg in der Einsatzstelle zum Stehen gekommen war, wurde von einem Abschleppunternehmen entfernt. Gegen den Flensburger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Der Verkehrsermittlungsdienst des 1. Polizeireviers Flensburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.