Brennender Akku löst Feuerwehreinsatz aus – Eine Person verletzt
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Flensburg – Ein brennender Akku hat am frühen Samstagmorgen einen Feuerwehreinsatz in der Heinrich-Schuldt-Straße ausgelöst. Eine Person wurde verletzt, als sie versuchte, die Flammen eigenständig zu löschen.
Gegen 6:40 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Flensburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt alarmiert. „Wir wurden mit dem Stichwort ‚Akku brennt‘ zum Einsatz gerufen“, erklärte Dirk Schnüll, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr.
Zunächst gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass sich der Brand in einer Dachgeschosswohnung befand. Aus den Fenstern war leichter Rauch zu sehen. Nach einer intensiven Suche konnte das Feuer schließlich in einem separaten Raum über der eigentlichen Wohnung lokalisiert werden. Dieser war über eine Treppe vom Treppenhaus aus zugänglich.
Dort entdeckten die Feuerwehrleute mehrere Akkugeräte auf einem Schrank – vermutlich eine Powerbank, die zum Laden von Smartphones und Smartwatches genutzt wurde. „Der Bewohner hatte noch versucht, das Feuer selbst zu löschen und zog sich dabei Verletzungen zu“, so Schnüll weiter.
Die Feuerwehr konnte den Brand mit einer geringen Menge Wasser schnell unter Kontrolle bringen. „Der betroffene Raum ist nicht mehr bewohnbar, die darunterliegende Wohnung hingegen schon“, erklärte der Einsatzleiter. Der beschädigte Schrank wurde anschließend über die Drehleiter ins Freie gebracht.
Die übrigen Hausbewohner hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie begeben. Aufgrund der eisigen Temperaturen von rund 0 Grad wurden einige von ihnen vorübergehend in einem Rettungswagen aufgewärmt.
Der Verletzte Mann kam nach einer Erstversorgung vor Ort ins nahe gelegene Krankenhaus. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Polizei übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache.