Gartenhütte in Engelsby ausgebrannt – Starke Rauchentwicklung

 |  von Thomsen / Foerde.news

Durch die starke Rauchentwicklung wurde über die Warn-App NINA eine Bevölkerungswarnung herausgegeben - Fotos: Hauke Berkholtz

Flensburg – Bei einem Feuer in Engelsby ist am frühen Abend eine Gartenhütte vollständig ausgebrannt. Die Flammen drohten zeitweise auf ein angrenzendes Einfamilienhaus sowie weitere Gartengebäude überzugreifen. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.

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Die Feuerwehr war gegen 17.30 Uhr in den Stadtteil alarmiert worden. Gemeldet worden war zunächst ein brennender Gartenschuppen beziehungsweise eine Gartenhütte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Zentral zwischen mehreren Einfamilienhäusern stand ein Gartengebäude bereits in Vollbrand. Durch starken Wind breitete sich das Feuer rasch aus und griff bereits auf weitere kleinere Schuppenanlagen über.

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„Die Ausbreitung war so schnell, so massiv und so heiß, dass erste Löschversuche durch Nachbarn relativ schnell eingestellt werden mussten“, sagte Finn Döhring, Zugführer der Berufsfeuerwehr Flensburg.

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Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz ein. Insgesamt kamen drei Strahlrohre aus unterschiedlichen Richtungen zum Einsatz. Dafür verschaffte sich die Feuerwehr über drei Grundstücke Zugang zum Brandbereich. „Wir konnten durch das schnelle Eingreifen die Ausbreitung auf das angrenzende Einfamilienhaus verhindern“, sagte Döhring.

Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr Flensburg von den Freiwilligen Feuerwehren Engelsby und Jürgensby. Zudem war ein Rettungswagen vor Ort. Wegen der starken Rauchentwicklung in Richtung Vogelsanger Weg und Vogelsanger Stieg wurde über die Warn-App Nina eine Bevölkerungswarnung ausgelöst. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Eine Anwohnerin wurde wegen möglicher Rauchgasbelastung vom Rettungsdienst untersucht, konnte jedoch unverletzt an der Einsatzstelle bleiben. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz dauerte knapp zwei Stunden.

Im weiteren Verlauf mussten Einsatzkräfte gewaltsam einen weiteren betroffenen Schuppen öffnen. Außerdem wurden eine Hecke und ein Zaun mit Hilfe einer Kettensäge entfernt, um besser an den Brandherd zu gelangen. Abschließend kontrollierte die Feuerwehr die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und deckte Glutnester mit Schaum ab.

„Für uns war vor allem die massive Rauchentwicklung und die extrem schnelle Brandausbreitung herausfordernd“, sagte Döhring. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr seien hohe Flammen zwischen den Häusern sichtbar gewesen, teils über die Dächer der Einfamilienhäuser hinaus. Deshalb seien frühzeitig zusätzliche Kräfte nachalarmiert worden.