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Großkontrolle auf der A7: Zoll stellt Hundewelpen sicher

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Rund 200 Fahrzeuge wurden kontrolliert - Fotos: Thomsen

Jalm - Im Rahmen einer groß angelegten Kontrolle auf der Autobahn 7 haben mehrere Behörden in der Nacht zum Sonnabend den in Richtung Skandinavien fließenden Verkehr unter die Lupe genommen. Neben vielen Ordnungswidrigkeiten wurden in einem Auto auch insgesamt 13 Hunde gefunden.
Sowohl das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), Landes- und Bundespolizei als auch der Zoll waren an der Kontrolle auf dem Parkplatz Jalm mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften beteiligt.
Ab 18 Uhr wurde der gesamte Verkehr auf die rechte der beiden Fahrspuren reduziert. Verdächtig erscheinende Fahrzeuge wurden durch Zollbeamten auf den Parkplatz geleitet, wo die Kontrollkräfte dann Ausweis- und Fahrzeugpapiere kontrollierten und überprüften, ob die Reisenden gesucht werden.
Zudem war Spezialtechnik auf dem Parkplatz platziert worden: Ein mobiles Röntgengerät war ebenfalls zur Stelle, um Gepäckstücke und Reservereifen auf verstecke Gegenstände zu untersuchen.
In einem Fall entdeckten die Beamten mehr als die erlaubte Freimenge von Zigaretten aus Drittstaaten. Sie leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Reifen defekt:

Einer der rund 50 kontrollierten Lastwagen durfte nach einer Kontrolle des Zustandes nicht weiterfahren, denn einer der Reifen des Vierzigtonners war so verschlissen, dass das Drahtgeflecht bereits zu sehen war. Dem Fahrer wurde bis zur Erneuerung des Reifens die Weiterfahrt untersagt.
Im Laufe der acht Stunden dauernden Kontrolle wurden ebenfalls rund 150 Autos und deren Insassen kontrolliert.
Einen besorgniserregenden Fund machten die Beamten gegen 1.30 Uhr, als die vom Technischen Hilfswerk ausgeleuchtete Kontrollstelle eigentlich schon langsam wieder zurückgebaut werden sollte.

Hundewelpen wurden gefunden:

In einem Auto mit dänischen Kennzeichen, das mit mehreren rumänischen Staatsbürgern besetzt war, wurden insgesamt 13 Hunde transportiert - darunter sieben Welpen (Foto: Hauptzollamt Kiel). Nach Inaugenscheinnahme der Tiere hatten die Beamten den Verdacht, dass die Welpen erst ungefähr acht Wochen alt sind - obwohl die mitgeführten Papiere etwas anderes aussagten. Da aber Größe und Entwicklungszustand der Mischlingshunde nicht zu den Angaben passten, stellte der Zoll sowohl die Welpen als auch die ausgewachsenen Tiere sicher. Es steht der Verdacht im Raum, dass diese zu früh von ihrer Mutter getrennt worden sind. Zur genaueren Aufklärung des Sachverhaltes wurde auch das Veterinäramt des Kreises Schleswig-Flensburg hinzugezogen.
Alle Tiere wurden in ein Tierheim gebracht, wo sie nun untersucht und versorgt werden. Sollte sich der Verdacht der Beamten bestätigen, erwartet den Besitzer der Tiere eine Anzeige.

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