Unfall auf der A7 bei Schuby: Drei Menschen verletzt
| von Jasper Hentschel
Schuby – Über mehrere Stunden schneite es am Samstagnachmittag zwischen Schleswig und Flensburg. Schon kurz nach Einsetzen der weißen Flocken bildete sich auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke.
Doch während es am Nachmittag bei Verkehrsbehinderungen durch lange Staus und teilweisen Stillstand blieb, ereignete sich bei Schleswig am Abend ein schwerer Unfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren.
Wie die Autobahnpolizei während der Unfallaufnahme ermitteln konnte, waren gegen 22 Uhr ein Fiat Panda und ein Audi A4 auf der Autobahn in Richtung Flensburg unterwegs. Auf der immer noch schneebedeckten und glatten Straße kam der Fiat aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern.
Der Kleinwagen prallte in Höhe der Anschlußstelle Schuby zunächst gegen die Mittelleitplanke, wurde zurückgeschleudert und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer eines in Dänemark zugelassenen Audi, der direkt dahinter fuhr, konnte seinen Wagen aufgrund der Straßenglätte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen.
Er prallte trotz einer Vollbremsung noch in den Fiat, wobei beide Autos erheblich beschädigt wurden. Die Fahrerin eines ebenfalls in Richtung Norden fahrenden VW Tiguan konnte ihr Fahrzeug noch rechtzeitig stoppen und kollidierte nicht mit den anderen Autos.
Nach dem Notruf von Unfallzeugen wurden insgesamt fünf Rettungswagen sowie ein Notarzt, der Einsatzleiter des Rettungsdienstes und die Autobahnpolizei an die Unfallstelle entsandt. Sowohl die Insassen der beiden miteinander kollidierten Autos als auch die Fahrerin des VW wurden von den Notfallsanitätern und dem Notarzt vor Ort untersucht.
Der Fahrer des Fiat wurde anschließend mit vermutlich leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Insassen des Audi wurden ebenfalls leicht verletzt, eine weitere Untersuchung in der Klinik war aber nicht erforderlich. Die Fahrerin des VW Tiguan erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ambulant behandelt.
Aufgrund der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die A7 in Richtung Norden vollständig. Der Verkehr wurde an der Abfahrt Schuby auf die B201 und von dort auf die L317 in Richtung Norden zur Auffahrt Tarp umgeleitet. Es bildete sich ein erheblicher Rückstau hinter der Unfallstelle. Aufgrund der Beschädigungen waren der Fiat und der Audi nicht mehr fahrbereit. Sie mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.
Aufgrund der in der Nacht abfallenden Temperaturen ist weiterhin mit erheblicher Straßenglätte durch den festgefahrenen Schnee oder überfrierender Nässe zu rechnen.