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Verdacht auf Drogenhandel: Kripo durchsucht Wohnung – Kampfmittelräumdienst im Einsatz

 |  von Thomsen / Foerde.news

Der Kampfmittelräumdienst wurde hinzugezogen und prüfte den mutmaßlich explosionsgefährlichen Gegenstand. - Fotos: Thomsen

Flensburg – Am frühen Freitagmorgen durchsuchten Einsatzkräfte des Kommissariats 7 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg eine Wohnung in der Kappelner Straße auf Grundlage eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses.

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Beamte der Kriminalpolizei betraten mit Unterstützung von spezialisierten Kräften der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit die betroffene Wohnung gegen 07:00 Uhr. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung wurde ein mit Tape umwickelter Gegenstand aufgefunden, aus welchem Kabel ragten.

Der Kampfmittelräumdienst wurde hinzugezogen und prüfte den mutmaßlich explosionsgefährlichen Gegenstand. Es handelte sich nach erster Einschätzung um einen selbstgebauten Fahrradakku. Eine Gefahr bestand nicht.

Die Beamten fanden bei der weiteren Durchsuchung in der Wohnung Munition, Amphetamine sowie Cannabis und stellten diese neben Speichermedien als Beweismittel sicher.

Zwei in der Wohnung befindliche Hunde, ein Husky sowie ein American Staffordshire Terrier, wurden zum Schutz der Tiere sichergestellt und Kontakt zum Veterinäramt Flensburg zur Prüfung weiterer Maßnahmen aufgenommen.

Das Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln richtet sich gegen einen 32-jährigen Mann und gegen eine 39-jährige Frau (deutsche Staatsangehörige).

Die Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion Flensburg und der Staatsanwaltschaft Flensburg dauern an.