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Wohnhausbrand: Zwei Bewohner verletzt gerettet
| von Jasper Hentschel
Silberstedt – Bei einem Wohnhausbrand in Silberstedt sind in der Nacht zu Freitag zwei ältere Bewohner verletzt worden. Das Feuer war gegen 1:20 Uhr ausgebrochen. Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, machten sich die beiden Bewohner, ein Mann und eine Frau, an einem Fenster bemerkbar. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits Rauch aus dem Wohnhaus. Mehrere Trupps gingen sofort unter Atemschutz in das Gebäude vor, um die beiden Menschen zu retten.
Die Einsatzkräfte konnten beide Bewohner aus dem Haus bringen. Die körperlich eingeschränkte Frau wurde dabei mit einer Schleifkorbtrage in Sicherheit gebracht. Der Rettungsdienst, der mit vier Fahrzeugen vor Ort war, versorgte die beiden Verletzten zunächst an der Einsatzstelle und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus.
Während des Einsatzes verletzte sich außerdem ein Feuerwehrmann. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die Brandbekämpfung wurde unter schwerem Atemschutz fortgesetzt. Gegen 2:30 Uhr war das Feuer gelöscht.
Für die Löschwasserversorgung nutzten die Einsatzkräfte zwei Hydranten, die etwa 150 beziehungsweise 200 Meter von der Einsatzstelle entfernt lagen. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Esperstoft, Silberstedt, Jörl und Bollingstedt im Einsatz.
Nach den Löscharbeiten kontrollierte ein weiterer Atemschutztrupp das Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester. Anschließend blieb die Feuerwehr noch für Nachkontrollen und Nachlöscharbeiten vor Ort.
Da die direkt angrenzende Bahnstrecke während des Einsatzes vollständig gesperrt werden musste, kam es auch im Zugverkehr zu Behinderungen. Ein Notfallmanager war an der Einsatzstelle. Nach Angaben von vor Ort betrug der Rückstau für die Züge rund dreieinhalb Stunden.
Das Haus ist nicht bewohnbar.
