548.000 Euro vom Land - St. Nikolai wird bewahrt
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg –
Die St.-Nikolai-Kirche, größtes Gotteshaus der Stadt und kulturelles Wahrzeichen, wird im zweiten Bauabschnitt mit 548.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm XIII der Bundesregierung für Kultur und Medien saniert.
Kulturministerin Dorit Stenke übergab am Donnerstag den Förderbescheid an Pastor Dr. Marcus Friedrich, Vorsitzender des Kirchengemeinderates.
Kulturministerin Dorit Stenke übergab am Donnerstag den Förderbescheid an Pastor Dr. Marcus Friedrich, Vorsitzender des Kirchengemeinderates.
„Die St.-Nikolai-Kirche ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk und bedeutendes historisches sowie kulturelles Wahrzeichen, sondern auch ein zentraler Ort des Glaubens und der Begegnung in Flensburg. Es ist unsere Verantwortung, solche wertvollen Kulturgüter für kommende Generationen zu erhalten“, betonte Ministerin Stenke.
Bereits 2023 wurde der erste Bauabschnitt mit 580.000 Euro aus dem Sonderprogramm gefördert. Weitere Mittel für den zweiten Bauabschnitt kommen vom Kirchenkreis Schleswig-Flensburg (438.000 Euro) und vom Land Schleswig-Holstein (5.000 Euro).
„Es müssen Mittel in gleicher Höhe wie der Bundesförderbetrag zusammengetragen werden“, erläuterte Pastor Dr. Friedrich. Neben dem Haushalt der Kirchengemeinde leisten auch der Kirchensanierungsverein „12 Säulen e.V.“ sowie private Spenderinnen und Spender wichtige Beiträge. „Es ist bemerkenswert, wie die Bürgerinnen und Bürger – Flensburgerinnen und Flensburger – Verantwortung übernehmen und zum Erhalt dieses kulturellen Schatzes beitragen“, so Stenke.
„Es müssen Mittel in gleicher Höhe wie der Bundesförderbetrag zusammengetragen werden“, erläuterte Pastor Dr. Friedrich. Neben dem Haushalt der Kirchengemeinde leisten auch der Kirchensanierungsverein „12 Säulen e.V.“ sowie private Spenderinnen und Spender wichtige Beiträge. „Es ist bemerkenswert, wie die Bürgerinnen und Bürger – Flensburgerinnen und Flensburger – Verantwortung übernehmen und zum Erhalt dieses kulturellen Schatzes beitragen“, so Stenke.
Mit den nun bewilligten Mitteln können die historischen Oberflächen der Kirche gesichert und das Innenraumensemble langfristig bewahrt werden. „Die St.-Nikolai-Kirche wird weiterhin ein lebendiger Ort der Begegnung und des kulturellen Erbes bleiben“, so Kulturministerin Stenke, die allen Beteiligten für ihr Engagement dankte.