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Apenrader Chaussee: Freigabe vermutlich am Nachmittag

Flensburg

Flensburg – Es war vermutlich der folgenreichste Schaden, den Sturmtief „Nadia“ in der Stadt hinterlassen hatte - zwei große Bäume fielen auf die Apenrader Chaussee zwischen Klues und Wassersleben. Seitdem ist die Straße voll gesperrt.

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Seit dem frühen Morgen sind die Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums (TBZ) mit den Aufräumarbeiten auf der Straße in dem Waldstück beschäftigt. Mit großen Kettensägen wurden zunächst die Stämme der beiden umgestürzten Rotbuchen zerteilt und Äste abgetrennt. Anschließend zog ein großer Traktor mit zwei Seilwinden das Holz in das Waldstück, um die Fahrbahn wieder zu räumen.

Auch einige Anwohner verfolgten die Arbeiten von der Absperrung aus - und zeigten sich erleichtert, dass beim Umstürzen der Bäume niemand verletzt worden ist. „Es grenzt an ein Wunder, dass gerade in dem Moment mal kein Auto auf der Straße gefahren ist“, zeigte sich eine Anwohnerin erleichtert. Sie hatte am Sonntagmorgen zwar nichts von dem Sturmschaden bemerkt, war aber stutzig geworden, als der Linienbus die Haltestelle nicht mehr anfuhr.

Gegen elf Uhr war bereits der größte Teil des Sturmschadens beseitigt. Da es aber noch weitere Bruchschäden an den Bäumen entlang der Straße gibt, müssen die Arbeiter auch dort noch tätig werden - und gegebenfalls muss auch noch ein weiterer, instabiler Baum gefällt werden.

Auch wenn die wichtige Verbindungsstraße zwischen der Mads-Clausen-Straße und dem Strand schon seit mehr als 24 Stunden voll gesperrt ist, werden Autofahrer und Fußgänger noch etwas Geduld brauchen. Nach Abschluss der Fällarbeiten soll die Straße noch gereinigt werden.

Voraussichtlich ab dem Nachmittag soll die Apenrader Chaussee dann wieder frei befahrbar sein.