B 200: Erneuerung von Fahrbahn und Lärmschutz zwischen den Anschlussstellen Flensburg-Rude und -Duburg

 |  von Thomsen / Foerde.news

Endlich kann man Bauarbeiter auf der B200 sehen - Foto: Thomsen

Flensburg – Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) erneuert in Flensburg die beschädigte Fahrbahn der Bundesstraße 200 zwischen den Anschlussstellen Rude und Duburg in Fahrtrichtung Dänemark. Die Arbeiten sollen am 6. März beginnen und voraussichtlich bis Mitte November 2026 dauern. Während der Bauzeit wird der Verkehr in beiden Richtungen jeweils einspurig über die im Jahr 2025 sanierte Fahrbahn geführt; die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die Anschlussstellen im Baubereich bleiben zunächst befahrbar.

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Nach der Einrichtung der Verkehrsführung stehen zunächst Arbeiten an der Lärmschutzwand im Bereich „Westliche Höhe“ sowie Abdichtungen an den Brückenbauwerken an. Danach folgt die Sanierung der Richtungsfahrbahn Nord. Die Gesamtkosten beziffert der LBV.SH auf rund 13 Millionen Euro; finanziert wird das Projekt vom Bund.

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Die Verkehrsführung sei im Vorfeld mit Polizei, Verkehrsbehörde, Kreis, Amt, Gemeinden sowie dem Buslinienbetreiber abgestimmt worden, teilte der Landesbetrieb mit. Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, sich auf Einschränkungen einzustellen, ausgeschilderten Umleitungen zu folgen und im Baustellenbereich besonders rücksichtsvoll zu fahren.

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Gleichzeitig hatte der Stillstand auf der Baustelle Fragen aufgeworfen: Eigentlich hätten die Arbeiten auf der B200 längst anlaufen sollen. Bereits Wochen zuvor war angekündigt worden, dass neben der Nord-Fahrbahn auch der Lärmschutzwall am Timm-Kröger-Weg sowie mehrere Brücken entlang der Schnellstraße über einen Zeitraum von mehr als zehn Monaten erneuert werden sollten. Wie im vergangenen Jahr, als die Gegenfahrbahn saniert worden war, war vorgesehen, den Verkehr auf jeweils eine Spur pro Richtung zu verengen und über die Gegenspur zu führen.

Seit dem 19. Januar standen die rot-weißen Absperrbaken bereits bereit – doch gebaut oder gebuddelt wurde zunächst nicht. Der Grund: Nahezu zeitgleich war in Flensburg der Winter eingebrochen, Schnee und Eis hatten die gesperrten Fahrstreifen bedeckt, schweres Gerät war kaum zu sehen. Erst mit den milderen Temperaturen über null Grad konnte schließlich losgelegt werden. Der LBV.SH hatte die Verzögerung damit erklärt, dass witterungsbedingte Einschränkungen und bauliche Abläufe einen früheren Start verhindert hätten – und stellte zugleich in Aussicht, den angepeilten Fertigstellungstermin im November weiterhin im Blick zu behalten.